Liechtensteiner Namenbuch
Trägerschaft |
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Historischer Verein FL |
Leitung |
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Prof. Dr. Hans Stricker |
Mitarbeit |
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lic. phil. Toni Banzer Herbert Hilbe (und andere) |
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von links: Prof. Dr. Hans Stricker, lic. phil. Toni Banzer, Herbert Hilbe
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Das Liechtensteiner Namenbuch besteht aus den zwei Werkteilen:
I. Ortsnamen II. Personennamen
I. Die Orts-, Flur-, Gelände- und Gewässernamen des Fürstenums Liechtensteins
Das Liechtensteiner Namenbuch (Werkteil Ortsnamen) besteht aus sechs Bänden. Sein Gesamtaufbau sieht
vor, die Werkeinführung zusammen mit weiteren allgemein orientierenden und zusammenfassenden Angaben
im sechsten und letzten Band unterzubringen. Da das Gesamtwerk geschlossen in einer einzigen Lieferung
erscheint, wird diese Anordnung dem Benützer durchaus nicht hinderlich sein.
Wer sich über die Anlage des ganzen Werkes einlässlich ins Bild setzen will, sei also
zunächst auf den letzten Band verwiesen. Dort wird eine systematische Darstellung der räumlichen,
geschichtlichen, wirtschaftlichen, sprach- und siedlungsgeschicht-lichen Fakten und Hintergründe zum Land
Liechtenstein geboten. Hier beschränken wir uns daher auf eine grundsätzliche
Übersicht über die Werkstruktur. Der Inhalt der sechs Bände lässt sich in drei Etappen gliedern:
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Bände 1-4
In ihnen werden die Namen jeder Gemeinde, von Süd nach Nord
fortschreitend, gemeindeweise alphabetisch geordnet, dargestellt,
dokumentiert, kommentiert und gedeutet:
Band 1 Balzers, Triesen,
Band 2 Triesenberg, Vaduz, Schaan,
Band 3 Planken, Eschen, Mauren,
Band 4 Gamprin, Schellenberg, Ruggell.
Am Schluss jedes Namenartikels wird die vorgeschlagene Deutung ergänzt
durch einen Hinweis auf die in Band 5 dargestellten, dem Namen zugrundeliegenden
Wörter oder Lexeme, also die etymologischen Bausteine der jeweiligen
Namenform.
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| 2. |
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Band 5
("Lexikon") enthält demnach - in umgekehrter Perspektive -
eine Darstellung des gesamten Wortschatzes, der in die deutbaren
liechten-steinischen Namen Eingang gefunden hat (nicht oder nur ganz
unsicher gedeutete Namen liefern also keine Einträge in dieses
Lexikon). Hier werden die lexikographischen Basisinformationen zu jedem
im Namenteil angesetzten Lexem zentral dargeboten, was natürlich
die Namenartikel der ersten vier Bände stark entlastet und eine
Unzahl von Wiederholungen unnötig macht. Der Abschluss jedes
Wortartikels wird gebildet durch eine systematisch geordnete
Übersicht über das Vorkommen und die strukturelle Stellung
des betreffenden Wortes in unseren Namen (also: die onomastische
Leistung des Wortes). Damit wird wiederum der präzise
Rückbezug auf die Namenartikel in den ersten vier Bänden
gewährleistet.
Wohl ist der Lexikonband in erster Linie für den sprachwissenschaftlich
kundigen Benützer gedacht. Es kann aber auch für den
interessierten "Laien" und insbesondere für die
einheimische Leserschaft durchaus spannend sein, diesmal in umgekehrter
Richtung, der Spur der Wörter folgend bei den vertrauten
Geländenamen zu landen - hier also vom Wort zum Namen die
Brücke zu schlagen. Überraschende Entdeckungen werden
auch hier nicht ausbleiben.
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| 3. |
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Band 6
schliesslich bietet, wie bereits oben angetönt, eine ausführliche
Werkeinführung, die nötigen Benützungshinweise, dann
die Verzeichnisse der bearbeiteten Quellen und der benützten
Literatur, sowie endlich die den Inhalt des Gesamtwerks erschliessenden
Register.
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Die oben genannten drei Werketappen stehen also in engem gegenseitigem Bezug zu einander; sie sind als Teile
eines Ganzen zu verstehen und zu benützen. Insbesondere sei auch die liechtensteinische Leserschaft
eingeladen, ihr Interesse nicht auf den Band zu beschränken, in dem "ihre" Gemeinde zur
Darstellung kommt, sondern auf geistigen Wanderungen kreuz und quer durch alle Winkel des Landes dieses
auf immer neuen Fährten zu erkunden.
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