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Lebenslauf Alois Ospelt

Dr. Alois Ospelt

Alois Ospelt wurde am 31. Januar 1946 geboren; Heimat- und Bürgerort Vaduz ist Vaduz; seit 1971 ist er mit Ruth, geb. Wenaweser, Schaan verheiratet; sie haben drei erwachsene Kinder. Nach der Volksschule in Vaduz war er im Bundesgymnasium Feldkirch und danach im Collegium Marianum in Vaduz, wo er 1966 mit der Matura, Typus B, abschloss. 1966 bis 1972 studierte er in Fribourg und Wien und schloss in Geschichte (Schweizergeschichte, Mittelalterliche Geschichte, Historische Hilfswissenschaften) und in Allgemeiner theoretischer Pädagogik ab. Daneben besuchte er Vorlesungen und Übungen in Neuer Deutscher Geschichte, Deutscher Literaturgeschichte, Germanistik und Pädagogische Psychologie. 1972 doktorierte er über die «Wirtschaftsgeschichte des Fürstentums Liechtenstein im 19. Jahrhundert. Von den napoleonischen Kriegen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges». Beruflich war er nach dem Studienabschluss bis 1974 als Gymnasiallehrer am Liechtensteinischen Gymnasium tätig, bevor er im August 1974 Staatsarchiver und Leiter der Liechtensteinischen Landesbibliothek wurde. Im April 2001 wurde er in die Regierung berufen; dort hatte er die Ressorts Inneres, Kultur, Spor,; Umwelt, Raum, Land- und Waldwirtschaft inne. Alois Ospelt war von 1971 bis 1974 Präsident des Jugendreferats der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP) und von 1979 bis 1986 war er im Vaduzer Gemeinderat und von 1989–1992 im Liechtensteinischen Landtag (bis 1991 als Fraktionssprecher der FBP). Weiters seien erwähnt: Präsident der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft 1974/75;Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 1981–1996, 1986–1996 Präsident; Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Alpgenossenschaft Vaduz 1976–2001; 1998–2001 Mitglied des Regelungsausschusses der Vaduzer Bürgerversammlung für die Bildung der Bürgergenossenschaft Vaduz; 1999 vom Volk gewähltes Mitglied des Kirchenrats Vaduz (bis 2001).

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